Wohnraum
Mietvertrag (Wohnraum) 2026 – Vorlage (Word & PDF)
Der Mietvertrag für Wohnraum bildet eine rechtliche Grundlage für das Mietverhältnis zwischen Mieter und Vermieter. Er definiert umfassend die Konditionen für die Nutzung des Wohnraums, einschließlich der Mietdauer, der Mietpreishöhe und der Nebenkostenregelungen. Der Vertrag berücksichtigt auch die spezifischen Bestimmungen für befristete sowie unbefristete Mietverhältnisse und regelt detailliert die Rechte und Pflichten beider Vertragsparteien.
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Ist diese Mietvertrag-Vorlage kostenlos?
Unsere Mietvertrag-Vorlage ist nicht kostenlos, jedoch ganz ohne Abo, ohne Folgekosten und ohne Bearbeitungsgebühren. Sie erhalten direkt nach Abschluss der Bestellung den vollständigen Mietvertrag per E-Mail, sowohl als bearbeitbares Word-Dokument (.docx) als auch als fertiges PDF.
Dafür bekommen Sie ein juristisch sauber ausgearbeitetes Vertragswerk nach aktueller Rechtslage 2026 – konform mit §§ 535 ff. BGB und der jüngsten BGH-Rechtsprechung. Enthalten sind vorformulierte Klauseln zu Kaution, Betriebskosten, Schönheitsreparaturen, Kündigungsfristen, Tierhaltung und Untervermietung sowie optionale Zusatzbausteine wie Staffel- oder Indexmiete und ein passendes Übergabeprotokoll. Eine ausführliche Ausfüllanleitung führt Sie Schritt für Schritt durch jeden Abschnitt und erklärt die wichtigsten Begriffe und Stolperfallen verständlich – sodass Sie den Vertrag für einmalig 29 € ohne zusätzlichen Anwalt sicher verwenden können.
Was ist ein Mietvertrag für Wohnraum?
Ein Mietvertrag für Wohnraum ist eine schriftliche Vereinbarung zwischen einem Vermieter und einem Mieter, mit der dem Mieter eine Wohnung, ein Haus oder ein Zimmer gegen Zahlung einer Miete zur Nutzung überlassen wird. Die gesetzliche Grundlage bilden die §§ 535 bis 577a BGB(Bürgerliches Gesetzbuch).
Ein Mietvertrag ist grundsätzlich auch mündlich gültig. In der Praxis ist die Schriftform jedoch dringend zu empfehlen, denn nur so lassen sich Rechte und Pflichten beider Seiten klar nachweisen. Bei einem auf mehr als ein Jahr befristeten Mietvertrag ist die Schriftform sogar gesetzlich vorgeschrieben (§ 550 BGB).
Diese Inhalte gehören in jeden Mietvertrag
Damit Ihr Mietvertrag rechtssicher ist, sollten folgende Punkte enthalten sein:
Vertragsparteien
Vollständige Namen und Anschriften von Vermieter und Mieter.
Mietobjekt
Genaue Beschreibung der Wohnung: Adresse, Lage, Wohnfläche, Anzahl der Räume, mitvermietete Nebenräume (Keller, Garage).
Mietzeit
Beginn des Mietverhältnisses und ob unbefristet oder befristet (mit Befristungsgrund nach § 575 BGB).
Miete & Nebenkosten
Höhe der Grundmiete, Vorauszahlungen oder Pauschalen für Betriebskosten, Zahlungsweise und Fälligkeit.
Kaution
Höhe der Mietsicherheit (max. 3 Monatsmieten, § 551 BGB) und Form der Hinterlegung.
Übergabe & Zustand
Schlüsselübergabe und Übergabeprotokoll mit dokumentiertem Zustand der Wohnung.
Schönheitsreparaturen
Klare Regelung, ob und in welchem Umfang der Mieter renoviert.
Kündigungsregelungen
Verweis auf die gesetzlichen Kündigungsfristen nach § 573c BGB.
Rechte und Pflichten von Mieter und Vermieter
Vermieter
- Wohnung in vertragsgemäßem Zustand übergeben (§ 535 Abs. 1 BGB)
- Instandhaltung und Instandsetzung sicherstellen
- Lasten der Mietsache tragen (z. B. Grundsteuer)
- Jährliche Betriebskostenabrechnung erstellen (§ 556 Abs. 3 BGB)
Mieter
- Vereinbarte Miete pünktlich zahlen (§ 535 Abs. 2 BGB)
- Wohnung pfleglich behandeln und sorgfältig nutzen
- Mängel unverzüglich anzeigen (§ 536c BGB)
- Hausordnung und Rücksicht auf Nachbarn beachten
Wissenswertes rund um den Mietvertrag
Kaution
Die Mietkaution darf höchstens das Dreifache der monatlichen Nettokaltmiete betragen (§ 551 BGB). Sie kann in drei gleichen Raten gezahlt werden – die erste Rate mit Mietbeginn.
Kündigungsfristen
Mieter können mit einer Frist von 3 Monaten kündigen. Vermieter müssen längere Fristen einhalten – nach 5 bzw. 8 Jahren Mietdauer 6 bzw. 9 Monate (§ 573c BGB).
Mieterhöhung
Mieterhöhungen bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete sind nur unter den Voraussetzungen der §§ 558 ff. BGB möglich – inkl. Kappungsgrenze von 20 % in drei Jahren (in Ballungsgebieten 15 %).
Schönheitsreparaturen
Starre Renovierungsfristen sind laut BGH unwirksam. Eine wirksame Klausel muss flexibel formuliert sein und auf den tatsächlichen Zustand der Wohnung abstellen.
Befristeter Mietvertrag
Eine Befristung ist nur mit qualifiziertem Befristungsgrund nach § 575 BGB zulässig (z. B. Eigenbedarf, Abriss, Umbau). Ohne Grund gilt der Vertrag als unbefristet.
Mietpreisbremse
In Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt darf die Miete bei Neuvermietung höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen (§ 556d BGB).
Häufige Fehler beim Mietvertrag
Unwirksame Schönheitsreparatur-Klauseln
Starre Fristen wie „alle 3 Jahre Küche streichen“ sind unwirksam. Mieter sind dann gar nicht zur Renovierung verpflichtet.
Zu hohe Kaution
Mehr als drei Nettokaltmieten sind unzulässig. Der überschießende Teil kann zurückgefordert werden.
Fehlende Schriftform bei Befristung
Befristete Mietverträge über mehr als ein Jahr müssen schriftlich abgeschlossen werden, sonst gelten sie als unbefristet.
Unklare Betriebskostenregelung
Es muss klar sein, welche Kosten umgelegt werden. Ein Verweis auf § 2 BetrKV oder eine Auflistung ist Pflicht.
Falsche Wohnflächenangabe
Weicht die tatsächliche Fläche um mehr als 10 % von der vereinbarten ab, kann der Mieter die Miete mindern.
Häufig gestellte Fragen
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